Beamer-Shooting

Das erstes Beamer-Shooting

By on Februar 7, 2015

Neben der neuen Leidenschaft des ‚Altglas-Sammelns‚, will ich heute mal wieder einen ’sinnvolleren‘ Beitrag schreiben. Ich beschäftige mich dieses Mal mit einem dunklen Raum und viel Licht aus einem Beamer…fertig ist das Beamer-Shooting.


Auf gehts! – Beamer-Shooting

Im Internet hab ich bereits häufiger Bilder gesehen, bei denen wiederum andere Bilder auf Körper projiziert wurden. Da die Möglichkeiten dabei unerschöpflich zu sein scheinen, wollte ich das auch einmal probieren.

Also los gings, Beamer besorgt, Model(s) besorgt -in diesem Falle meine Freundin und Tina – und ab ins Studio, abends, weil dunkel sollte es im Raum schon sein.

Eigentlich ganz einfach – mit einem Problem

Im Prinzip ist ein Beamer-Shooting keine große Sache und alles eine Frage des Probierens.Beamer-Shooting
So auch bei uns. Nur nach den ersten Bildern mussten wir feststellen, dass manche Bilder auf dem Kameradisplay einen s.g. Regenbogeneffekt hatten. Den Grund dafür fand ich erst nach dem Shooting heraus: Der geliehene Beamer war ein ‚DLP-Beamer‚. Dieser hat ein schnell rotierendes Farbrad, um die Farben einzeln(!) darzustellen. Genau da liegt der Hund begraben (oder so). Dadurch, dass die Farben einzeln dargestellt werden und das eine gewisse Zeit braucht, hat man bei einer zu kurzen Belichtungszeit nur eine Teil der dargestellten Farben erfasst, bspw. lila und gelb. So kommt es zum erwähnten Regenbogeneffekt. Das ist im Prinzip so, als würde man ein Fernseher- oder Monitorbild fotografieren, das ganze hängt mit der Bildwiederholfrequenz zusammen.

Lösung des Problems mit DLP-Beamern

Lösen lässt sich die ganze Problematik einfach durch eine längere Verschlusszeit. Ab 1/100 war der Effekt deutlich minimiert und bei 1/80 verschwunden. Klar könnte man den Regenbogeneffekt auch als Stilmittel nutzen, aber manchmal ist’s auch zu viel des Guten 😀
Mit einem LCD- oder LED-Beamer sollte der Effekt ausbleiben.

Wer mehr über diesen Effekt, Beamer und Bildwiederholfrequenzen wissen möchte, nutzt einfach Wikipedia(*) 😉

Schwarze und weiße Hintergründe

Noch etwas, was sich aber eigentlich von selbst klärt: Ihr könnt/solltet mit unterschiedlichen Hintergründen  experimentieren. Steht euer Model vor einem weißen Hintergrund (Tapete, Laken, etc.) wird das vom Beamer projizierte Bilde auf ihr und dem Hintergrund wiedergegeben. Bei einem schwarzen Hintergrund seht ihr das Beamer-Bild folglich nur auf eurem Model.

 Und jetzt ihr!

Da ein Beamer-Shooting wie gesagt vom Probieren lebt, hab ich mal auf eine Anleitung verzichtet. Wenn ihr dennoch Fragen habt und ein eigenes Beamer-Shooting starten möchtet, schreibt einfach ins Kommentarfeld.

8 Kommentare

Lars Fischer

Februar 27, 2016 @ 14:03

Antworten

hey, tolle bilder und gutes tutorial, danke dafür!
besonders das dritte bild (hintergrund: http://de.forwallpaper.com/wallpaper/colors-in-space-313853.html) finde ich richtig toll! mach weiter so, ich bin gespannt was noch so kommt 😉

grüße,

lars. | http://vidlars.com

Gerd

Dezember 28, 2015 @ 13:08

Antworten

hallo,

auch ich beschäftige mich mit projektionen.
wenn ich z.b. mit einem beamer einen schmetterling auf die haut projeziere habe ich probleme mit dem randbereich. der schmetterling füllt ja nun mal nicht das ganze bild aus. ist der hintergrund des schmetterlings weiss, ist die haut da eben deutlich heller als auuserhal des projezierten bildes. ist der hintergrund schwarz, dann genau umgekehrt.
meine frage dazu wäre: wie krige ich ddas hin?

vg

Gerd

LichtKultur

Januar 3, 2016 @ 11:54

Antworten

Huhu, ich glaube mir ist dein Problem noch nicht ganz klar 🙁

Gruß,

Raphael

Thomas

August 26, 2015 @ 12:32

Antworten

Vielen Dank für die Erklärung. Solche Photos finde ich toll, aber ich habe nie gewusst, wie man sie machen soll.

Mahee Ferlini

Juni 5, 2015 @ 00:49

Antworten

Sowas habe ich oft gesehen, aber immer nicht verstanden, wie es gemacht war. Danke für diese Erklärung.

Christina

April 19, 2015 @ 13:55

Antworten

Hallo, ich plane zur Zeit auch ein Beamer-Shooting und frage mich, ob das projezierte Foto ein eigenes sein muss oder ob man theoretisch auch eins von Google nehmen könnte? Ich weiß nicht, wie es in dem Fall mit den Bildrechten aussieht.

Liebe Grüße

LichtKultur

April 27, 2015 @ 22:20

Antworten

Du kannst sicher auch Bilder von Google nehmen, wenn du die Bilder aus dem dem Beamer-Shooting jedoch veröffentlich willst, solltest du zusätzlich die Quelle bzw. den Fotografen des projezierten Bildes namentlich erwähnen. Um vollkommen auf Nummersicher zu gehen, solltest du beim Urheber nachfragen.

Patrik

Mai 4, 2015 @ 21:15

Antworten

Ich bin gerade zufällig über diesen Artikel gestolpert. Also ich würde immer beim Urheber des Bild um Erlaubnis zur Verwendung des Bildes fragen. Meistens ist es doch nur eine kurze E-Mail. Man ist auf der sichern Seite und der Urheber fühlt sich vllt. sogar noch geschmeichelt, das jemand sein Bild verwenden möchte.

Ich persönlich hätte nichts dagegen, wenn ich nett gefragt werde.

VG Patrik

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