Helios 44-2

Altglas-Sammlung – Teil 3: Helios 44-2 2/58

By on September 26, 2014

Wenn man erst einmal angefangen hat, alte Objektive für sich zu entdecken, kommt man bei der Suche schnell vom Hundertsten ins Tausendste. Nicht weil man sich nach passenden Objektiven umschauen muss – davon gibts genug.
Das Hauptproblem ist – sofern man es mag –  das Bokeh.Früher wurden nämlich noch Objektive mit 8, 15 oder noch mehr Blendlamellen gebaut. Dadurch bekommt das Bokeh (das ist das unscharfe Zeug im Bildhintergrund) nochmal eine ganz andere Charakteristik. Und DAS hat Suchtpotenzial.

Ich liebe dieses s.g. ’swirley‘-artige Bokeh. Diese runden Kreise die im Hintergrund sichtbar werden – herrlich. So auch beim Helios 44-2. Aber nicht nur das Bokeh ist zum Verlieben (ja, das ist immer Geschmackssache), sondern auch die Schärfe! Richtige Fokussierung vorausgesetzt, ist das Helios 44-2 krachscharf! Und das bei einem 30 Jahre altem Objektiv für gerade mal 25€.
In der kurzen Zeit hat sich das Helios 44-2 zu einer meiner Lieblingslinsen gemausert und ich möchts so schnell nicht mehr hergeben. Besonders im Portrait-Bereich nutze ich es sehr sehr gern.

Aber seht selbst:

Info’s zum Helios 44-2 2/58

Datenblatt

8 Kommentare

Markus Thoma

Dezember 28, 2015 @ 20:35

Antworten

Hallo!
„Swirley“ – dieses Wort habe ich gesucht. Ich habe den Effekt schon öfter gesehen, aber wusste nie, wie er heißt. Welchen Anschluss haben die Helios Objektive denn?

Gruß,
Markus

LichtKultur

Januar 3, 2016 @ 11:57

Antworten

Huhu,
das von mir genutzte Helios hat den „klassischen“ M42-Anschluss, also Schraubgewinde 🙂

Gruß,

Raphael

Heike

August 12, 2015 @ 12:48

Antworten

Hallo,
finde deine Website und den Blog sehr schön.
Habe gerade deinen Bericht über das Helios 44-2 gelesen. Ich habe das Teil seit gestern. Was mir direkt auffiel, dass meine Fotos, wenn ich sie mit Gegenlich aufnehme, aussehen, als hätten sie einen leichten Schleier. Sie sind auch sehr hell, so wie dein erstes Foto in diesem Bericht. Ist das normal?
Gruß, Heike

Alexander Tripolski

Juni 15, 2015 @ 22:08

Antworten

Guten Abend! Ich habe viele Russische Objektive und Kameras als Erbe von meinen Vater bekommen. Haben Sie Interesse, dann schreiben Sie mir. Mit freundlichen Grüßen: Alexander Tripolski

Mari

Oktober 14, 2014 @ 12:18

Antworten

Ich glaube, da werde ich mich auch mal auf die Suche nach Altglas machen!
Gibt es irgendetwas, was man beachten muss?

LichtKultur

Oktober 14, 2014 @ 12:31

Antworten

Zum einen sollte man darauf achten, dass man einen gängigen Objektivanschluss verwendet. Für das alte M42-Schraubgewinde gibts bspw. alle erdenklichen Adapter für moderne Kameras. Des weiteren kann es bei einigen Objektiven dazu kommen, dass der Spiegel gegen das Objektiv schlägt, weil es zu weit in die Kamera hinein ragt. Kommt aber recht selten vor. Zur Not hilft eine vorherige Google-Suche, ob die Objektiv-Kamera-Kombination Probleme bereitet.
Unter http://www.lichtkultur-fotografie.de/3406/pentacon-1-850-an-der-nikon-d610 hab auch nochmal bisschen was geschrieben. Vielleicht hilft es weiter.

Gruß,

Raphael

Matthias

Oktober 6, 2014 @ 20:09

Antworten

Ist ja wirklich genial!

So ein Adapter ist ja auch gar nicht so teuer. Zusammen mit dem Objektiv ist man ja schon mit ungefähr 50€ dabei. Das ist wirklich klasse!

Ist das ganze auch FX-Tauglich mit Adapter?

LichtKultur

Oktober 7, 2014 @ 09:34

Antworten

Da ich das ganze an der D610 betreibe, würd ich behaupten, dass es durchaus FX-Format tauglich ist 🙂

Gruß,

Raphael

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Raphael | Bj. 1987 | Foto-Blogger | Fotograf auf Boudoir-Foto.de

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